Tagung: »Was nachher so schön fliegt...«

31.10.2013 - 02.11.2013

DLA Marbach

Fünf Jahre nach dem Tod des »feinsinnigen Ästheten, raffinierten Schöngeists, exquisiten Ironikers« (M. Reich-Ranicki) widmen sich vierzehn Vorträge, ein Podiumsgespräch und zwei künstlerische Abendveranstaltungen im Rahmen der Tagung »Was nachher so schön fliegt…« der Lyrik Peter Rühmkorfs. Die thematischen Aspekte Tradition – Ökonomie – politische Kritik stecken das Spielfeld ab. Wie kein anderer stellte sich »dieser aus vielen Widersprüchen bestehende Poet« (M. Durzak/H. Steinecke) mit seinen Gedichten den politischen und ökonomischen Fragen der Zeit, dabei versicherte er sich seiner Positionen immer wieder in der Tradition.


Die Tagung veranstalten die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung, die Arno Schmidt Stiftung, die Akademie für gesprochenes Wort, das Institut für Literaturwissenschaft der Universität Stuttgart und das Deutsche Literaturarchiv Marbach gemeinsam.

15. August 2013

»In meinen Kopf passen viele Widersprüche« – Buchvorstellung

Am 22.8. um 19:30 präsentieren Susanne Fischer, Joachim Kersten, Stephan Opitz und Thedel von Wallmoden das Buch »In meinen Kopf passen viele Widersprüche – Peter Rühmkorf über Kollegen« im Literaturhaus Hamburg.
Ein »Rühmkorf-Literaturlexikon«, zusammengestellt aus dem Nachlaß des großen Hamburger Lyrikers: Sottisen und Lob, Preisreden und Essays, Zwischenrufe, Gedichte und Tagebuchnotizen Peter Rühmkorfs skizzieren treffsicher geliebte und weniger geschätzte Kollegen des Dichters. Von A wie Adorno (»theorieverbissen, praxisscheu«) bis Z wie Carl Zuckmayer (»gemeinsame Vorlieben für etwas randständige Besingungsgegenstände«) werden über 60 Autoren und Philosophen von Peter Rühmkorf vorgestellt. Mit dem Werk Benns und Brechts setzte er sich sein Leben lang auseinander; seine frühe Geringschätzung Thomas Manns revidierte er später. Zeitgenossen wie Bernhard, Handke und Walser stand er meist besonders skeptisch gegenüber. Literarische Orientierung suchte er bei Walther von der Vogelweide, Heine und Ringelnatz, persönliche und literarische Begegnungen mit Hans Henny Jahnn und Arno Schmidt prägten sein Leben und Schreiben. Die frühe, enge Arbeits-Freundschaft mit Werner Riegel zeigt Rühmkorfs Begabung zur gemeinschaftlichen Arbeit – unter Autoren eher selten.

11. August 2012

Zeitkapsel: Neues aus dem Nachlaß

Am 5. Juni um 19 Uhr präsentieren Jan Bürger, Joachim Kersten und Stephan Opitz Funde aus dem Nachlaß in der Freien Akademie der Künste in Hamburg.

10. Mai 2012

Ausstellung aus dem Nachlaß

Vom 6.Juni bis zum 9. Oktober wird in der fluxus-Reihe im Deutschen Literatur Archiv Marbach eine Auswahl aus dem Nachlaß Peter Rühmkorfs gezeigt, der über 600 Archivkästen umfaßt und damit der umfangreichste Nachlaß des Hauses ist.
fluxus 19. Peter Rühmkorf nachgelesen. Mit Günter Grass

1. Juni 2011

Zeitkapsel: »Spezialbetroffener für Tod und Leben«

Zum 3. Todestag von Peter Rühmkorf lesen Jan Bürger, Joachim Kersten und Stephan Opitz Texte von Rühmkorf und stellen die Arbeit mit dem Nachlaß vor.
Lübeck, Günter Grass Haus
Zeitkapsel
9.6.2011
20 Uhr

1. Juni 2011

Lesung in Ritzebüttel

Laß leuchten!
Joachim Kersten, Stephan Opitz und Bernd Rauschenbach lesen Gedichte von Peter Rühmkorf.
Schloß Ritzebüttel in Cuxhaven.
17.5. 2011, 20 Uhr

10. März 2011

Goldener Hecht für »Zwischen Freund Hein und Freund Heine«

Die CD-Editon »Zwischen Freund Hein und Freund Heine« von Charlotte Drews-Bernstein wurde mit dem »Goldenen Hecht«, dem Kulturpreis der AG Osteland, ausgezeichnet. Über die Preisverleihung informiert die AG Osteland.

12. März 2010

CD-Edition auf der HR-Bestenliste

Auf der Hörbuch-Bestenliste des Hessischen Rundfunks im Januar 2010 findet sich die Edition »Jazz & Lyrik« auf Platz vier. Die »Jazz & Lyrik«-Edition beinhaltet Gedichte aus dreißig Jahren, von Rühmkorf mit herausragenden Musikern interpretiert.

14. Januar 2010

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